Wenn junge Erwachsene an ihre Grenzen kommen

Das Jugendalter ist eine intensive Phase: Veränderungen im Körper, neue Anforderungen in der Schule oder Ausbildung, hohe Erwartungen, erste Beziehungen, Trennungen, Unsicherheiten, die Suche nach Identität und die Flut an Social Media Idealen, die nichts mit der Realität zu tun haben. Viele Jugendliche fühlen sich in dieser Zeit überfordert, auch wenn sie es nach außen nicht zeigen.

Vielleicht ziehen sie sich zurück, reagieren gereizt, wirken traurig oder ängstlich.
Vielleicht verlieren sie die Motivation, wirken gestresst oder fühlen sich von allem überrollt.
Manche Jugendliche spüren Druck, den sie nicht benennen können, oder erleben Gefühle, die sie verunsichern. Andere haben das Gefühl, den Anschluss in der Schule, im sozialen Umfeld oder sogar zu sich selbst zu verlieren.

Wenn das Leben zu viel wird

Es gibt Phasen im Leben, in denen alles aus der Bahn geraten scheint. Zeiten, in denen Sie das Gefühl haben, nicht mehr die Person zu sein, die Sie einmal waren. Vielleicht erleben Sie gerade eine Trennung, einen Verlust, berufliche Überforderung oder eine Erschöpfung, die sich leise in Ihr Leben eingeschlichen hat. Vielleicht stehen Sie vor Entscheidungen, die Sie innerlich lähmen. Oder Sie spüren diffuse Zukunftsängste, die Sie blockieren, ohne dass Sie sie klar benennen können.

Viele Menschen kommen zu mir, wenn sie merken, dass sie allein nicht mehr weiter wissen – sei es durch Anpassungsstörungen, Beziehungsthemen, depressive Verstimmungen, Burnout oder tiefe Lebenskrisen.

Und oft beginnt Veränderung genau dort, wo man aufhört, alles allein bewältigen zu wollen.

Themen, bei denen ich junge Erwachsene begleite

Ich unterstütze Jugendliche ab ca. 16 Jahren unter anderem bei:

  • Belastungen durch Schule, Ausbildung oder berufliche Orientierung
  • sozialen Konflikten oder Mobbing
  • Unsicherheiten im Selbstwert und Identitätsfindung
  • depressiven Verstimmungen oder Rückzug
  • Ängsten und Zukunftssorgen
  • Schwierigkeiten in Freundschaften oder Beziehungen
  • Konflikten innerhalb der Familie
  • emotionaler Überforderung oder innerer Orientierungslosigkeit

Wie ich mit junge Erwachsene arbeite

In der Arbeit mit jungen Menschen ist Vertrauen das Wichtigste. Sie brauchen einen Ort, an dem sie so sein dürfen, wie sie sind – ohne Angst, kritisiert oder nicht ernst genommen zu werden.

Deshalb arbeite ich einfühlsam und auf Augenhöhe. Jugendliche erleben bei mir, dass sie gehört werden (oft zum ersten Mal), ohne bewertet zu werden, und dass ihre Sichtweise zählt. Gleichzeitig gebe ich Halt, Struktur und Orientierung, damit wir gemeinsam herausfinden können, was wirklich hinter den Gefühlen, Blockaden oder Verhaltensmustern steckt.

Ich unterstütze Jugendliche dabei,

  • sich selbst besser zu verstehen
  • ihren eigenen Weg zu finden
  • innere Stabilität aufzubauen
  • schwierige Situationen einzuordnen
  • Lösungen zu entwickeln, die für sie wirklich funktionieren

Und ich bin jemand, der ihnen zutraut, ihren Weg zu gehen, auch dann, wenn sie selbst gerade nicht daran glauben.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Bei Jugendlichen ist das Umfeld ein wichtiger Teil des Prozesses. Je nach Situation und in Abstimmung mit dem Jugendlichen, beziehe ich Eltern ergänzend ein. Ziel ist hier, die Familie oder Bezugspersonen so einzubinden, dass Verständnis und Unterstützung wachsen, nicht Druck oder Konflikte.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Sohn oder Ihre Tochter Unterstützung braucht oder wenn Du als Jugendlicher selbst spürst, dass Dir gerade alles zu viel wird, lade ich Dich herzlich zu einem Erstgespräch ein.